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Hier finden Sie verständliche Informationen rund um das autonome Nervensystem, Post-Akut-Infektionssyndrom (PAIS) und chronische Erschöpfung — ohne medizinisches Fachvokabular.

Was ist PAIS?

Post-Akut-Infektionssyndrom (PAIS) beschreibt anhaltende Beschwerden, die nach einer Infektion — häufig COVID-19 — über Wochen oder Monate bestehen bleiben. Typische Symptome sind extreme Erschöpfung (Fatigue), Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen und Schmerzen, die sich nicht durch andere Erkrankungen erklären lassen.

Das autonome Nervensystem verstehen

Das autonome Nervensystem (ANS) steuert unbewusste Körperfunktionen wie Herzschlag, Atmung und Verdauung. Bei PAIS gerät dieses System oft aus dem Gleichgewicht — man spricht von einer autonomen Dysregulation. Das erklärt viele der scheinbar unzusammenhängenden Beschwerden wie Herzrasen, Schwindel oder Temperaturempfindlichkeit.

Bin ich allein?

Nein. Schätzungen zufolge sind weltweit Millionen Menschen von PAIS betroffen. Die Forschung wächst rasant — Sie sind nicht allein.

Was kann ich selbst tun?

Sanfte Aktivitätsbegrenzung (Pacing), Atemübungen und Stressreduktion können helfen, das ANS zu stabilisieren. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Gibt es eine Behandlung?

Es gibt noch keine universelle Therapie, aber evidenzbasierte Ansätze zur Symptomlinderung. Therapeut:innen im Fachbereich dieser Plattform sind spezialisiert auf PAIS.

Wann sollte ich Hilfe suchen?

Wenn Ihre Beschwerden Ihren Alltag stark einschränken oder länger als 4 Wochen andauern, ist professionelle Unterstützung empfehlenswert.

Sind Sie Therapeut:in oder medizinisches Fachpersonal? Unser Fachbereich bietet klinische Ressourcen und erfordert eine Anmeldung.

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